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Das Wahrzeichen des Michel, der Hut, darf nicht zu kurz getragen werden . Deswegen nur gekürzt den Artikel für diesen Monat aus der "Head und Brainstorming" Factory des Michel. Das etwas andere Männermagazin. Der Michel des Monats. Der Hut ! link 
Herkunft des Wortes:
Das Wort stammt vom mittelhochdeutschen Huot ab und bedeutete ursprünglich Decke oder Schutz, wurde dann aber spezieller in der Bedeutung Kopfbedeckung verwendet. Es entstand aus einer indoeuropäischen Wurzel *kadh- oder *skad- schützende Bedeckung (so noch in Sanskrit Chad ) durch Verlust des Anlautes und Lautverschiebung des auslautenden Konsonanten.
Die feminine Form (mittelhochdeutsch Huote) bezeichnet dagegen Aufsicht, Fürsorge, Schutz im allgemeinen. Diese wurde unter anderem in Bezug auf Lehnsverhältnisse, aber auch militärische Wachen verwendet. Daraus entwickelte sich die Redensart Auf der Hut sein.
- Funktion
Der Hut stellt in vielen Kulturen ein Symbol für einen sozialen Status oder die Gruppenzugehörigkeit dar. Früher waren Hüte in Europa grundsätzlich ein unentbehrlicher Bestandteil der Ausgehkleidung.
Die wichtigste Funktion des Hutes ist die Funktion als Kopfbedeckung zum Schutz gegen Kälte, Nässe oder Sonnenstrahlung. Heute werden an Stelle des Hutes oft auch Mützen, Kopftücher oder Kappen (Baseballkappe) verwendet. Bei offiziellen Anlässen wird teilweise auch heute noch von Frauen das Tragen eines Hutes erwartet. Ein bekanntes Beispiel ist das Pferderennen im englischen Ascot.
- Mittelalter und Frühe Neuzeit
In Deutschland kommen Hüte zuerst im 10. Jahrhundert vor. So ist der Strohhut ein Abzeichen des Stammes der Sachsen. Sehr verschiedene Formen gab es dann bereits im 12. und 13. Jahrhundert. Seit 1360 sind auch Hutmacher bekannt (Nürnberg)
- Im 16. Jahrhundert trug man in Deutschland – wie auch in Holland und der Schweiz – hohe, spitz zulaufende Hüte mit breiter Krempe, wie man sie bei festlichen Gelegenheiten noch heute in Tirol und in der Schweiz sehen kann. Auch die Form des Zylinders findet sich bereits im 16. Jahrhundert.
- 20. Jahrhundert
Breitkrempiger Herrenhut
Mit der Verringerung der Menge der Hüte ging auch die Bedeutung einiger damit verbundener Gegenstände wie Hutständer und Hutschachtel zurück. Ebenso verlor das Hutmacherhandwerk (Putzmacherei) an Bedeutung und wird heute insbesondere als Theaterberuf betrieben.

Bekanntes "Hutevent" ist das Pferderennen auf der königlichen Pferderennbahn in Ascot, bei dem das weibliche Publikum mit phantasievollen Hutkreationen wetteifert. Die Herren tragen meist einen grauen Zylinder zum Cut.
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Der Text stammt teilweise aus dem Wikipediabericht "Hut". 
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